Terrassenverlegung
Für viele Menschen gehören Fliesen ins Badezimmer und in die Küche, vielleicht auch noch in den Wintergarten. Im Outdoor-Bereich hingegen haben die feinen Platten aus Keramik aber nichts zu suchen. Tatsächlich ist es so, dass einige wichtige Voraussetzungen erforderlich sind, um Fliesen draußen zu verlegen, wo sie jeder Witterung ausgesetzt sind. Eine Terrassenverlegung mit Fliesen ist optisch immer ein echtes Highlight, aber es müssen die richtigen Fliesen sein.
Eine große Vielfalt
Geht es um die Terrassenverlegung, dann ist die Vielfalt an Terrassenplatten und Pflastersteinen sehr groß. Fliesen, die nicht immer auf der Wunschliste der Terrassenbesitzer ganz weit oben stehen, haben einige Vorteile, wie zum Beispiel ihre nur geringe Höhe. Sie lassen sich einfach und ohne großen Aufwand sauber halten und verfügen zudem über eine ebene Oberfläche. Alle diese positiven Eigenschaften sind ideal für die Terrassenverlegung. Um diese Verlegung fachkundig durchzuführen, müssen zunächst zwei Anforderungen erfüllt werden. Die Auswahl der Fliesen sollte nach vier unterschiedlichen Kriterien erfolgen, zugleich muss der nötige Schichtaufbau eingehalten werden.

Worauf ist beim Kauf zu achten?
Da alle Fliesen porös sind, können sie über ihre Rückseite Wasser aufnehmen, wie das etwa bei Fliesen aus Steingut der Fall ist. Für den Außenbereich sind diese Fliesen daher nicht geeignet. Für die Terrassenverlegung kommen nur Fliesen infrage, die eine Härte und Abriebfestigkeit von mindestens III oder IV haben. Liegt das Wasseraufnahmevermögen bei höchsten drei Prozent, dann gelten diese Fliesen als frostbeständig und sind für die Terrassenverlegung geeignet. Diese Fliesen werden den Gruppen I-a und I-b zugeordnet und haben auf der Verpackung ein Eiskristall mit sechs Zacken.
Vorsicht Rutschgefahr
Alle nassen Fliesen stellen eine große Rutschgefahr dar. Damit niemand auf den Fliesen im Außenbereich ins Rutschen kommt, müssen die Fliesen entweder rutschfest oder rutschhemmend sein. Hier muss auf die sogenannte Rutschfestklasse geachtet werden, die entweder R10, R11, oder R12 haben sollte. Für die Terrassenverlegung bieten sich Spaltplatten und Fliesen aus Naturstein an, wie etwa Granit. Diese Fliesen enthalten Felsspat und sie besonders feine Poren. Ob die Fliesen glasiert oder unglasiert sein sollen, ist eine Frage des Geschmacks und des Preises. Besonders attraktiv sind die Fliesen für die Terrassenverlegung, wenn sie eine gleichmäßig durchgehende Farbe aufweisen, die durch Beimischungen entsteht.